Osterode am Harz – der Wegweiser zu vier der schönsten Fernwanderwege Deutschlands
Auf mystisch sagenumwobener Wegstrecke, auf alten Handelswegen in den Oberharz und über den Brocken führt der „Harzer-Hexen-Stieg“ mit seiner Länge von 97 km bis hin zum Bodetal im Ostharz. Vorbei an wunderschönen Ausblicken oberhalb des kleinen Bergdorfes Lerbach ins Harzvorland, hinauf zur Seenplatte des Oberharzes, die sich im Sommer auch hervorragend für Abkühlungen eignet. Über den „Harzer Baudensteig“ hingegen gelangt man zu den 10 gemütlichen Harzer Bauden von Bad Grund bis nach Walkenried entlang der Gipfel des Westharzes auf rund 98 km.
Ein Muss für jeden Gast ist natürlich ein Besuch im Höhlenerlebniszentrum in Bad Grund, mit der ältesten Familie der Welt und im Zisterzienser Kloster in Walkenried auf den Spuren der „weißen Mönche“. Vorbei an der Oberharzer Wasserwirtschaft, dem neuen Unesco Weltkulturerbe, führt der „Harzer Försterstieg“ von der alten Kaiserstadt Goslar entlang der drei Harztalsperren direkt zum kleinen Nationalparkort Riefensbeek-Kamschlacken auf 60 km Wegstrecke.
In der Nationalpark-Infostelle in Riefensbeek-Kamschlacken, Untere Herrentalstr. 2, besteht täglich kostenlos die Möglichkeit, einen interessanten Film über den Nationalpark Harz und das Dorf anzusehen. Der in ganz Mitteleuropa einzigartige „Karstwanderweg“ führt um den Harz herum. An Dolinen, Erdfällen,Tropfsteinhöhlen und Relikten aus der Eiszeit vorbei, direkt von Osterode am Harz in Niedersachsen nach Pölsfeld/Grillenberg in Sachsen-Anhalt auf 121 km.
Und wer eine richtige Herausforderung sucht kann sich beim jährlich stattfindenden Oxfam- Trailwalker im September beteiligen: 1 Team - 4 Personen - 100 km - in 30 Stunden für eine gerechtere Welt ohne Armut .
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